Route 11 – Radrundwanderweg von Beilrode nach Kreischau
Ostelbien Radwanderroute 11 – Radrundwanderweg
Kreuz- und Heilandskirche Beilrode – Arzberg – Triestewitz – Stehla – Blumberg – Kreischau – Zwethau – Rosenfeld – Dautzschen – Großtreben
Allgemeine Wegebeschreibung
Die Tour durch den ostelbischen Teil des Landkreises Nordsachsens beginnt in Beilrode an der Kreuzkirche im Ortszentrum. Nach der Besichtigung des 100-jährigen Gotteshauses führt die ostelbische Kirchen-Tour in Richtung Arzberg.
Im Beilroder Südteil steht die Heilandskirche. Nach ihrer Besichtigung führt die Route weiter über den Radwanderweg Ostelbien nach Graditz.
Hier lädt das einst größte sächsische Gestüt, zu kurfürstlichen Zeiten August des Starken erbaut, zu einer Besichtigung ein. Die Radtour geht weiter an der Elbe entlang nach Pülswerda. Das Schloss ist sehenswert.
Verbleibend auf dem ostelbischen Radweg werden danach die ehem. Herrenhäuser in Kamitz und Kathewitz passiert. Danach ist ein Abstecher zum ehem. Rittergut Adelwitz mit Parkanlage zu empfehlen. Das ehem. Rittergut und ein größeres Gestüt laden zum Verweilen ein.
Die Radtour verläuft weiter auf dem ostelbischen Elberadweg über Köllitsch mit seiner sehenswerten Landwirtschaftsschule, danach entlang der Elbe bis zur Fähre Belgern, danach wieder über den ostelbischen Radweg über Tauschwitz bis nach Stehla an der Grenze zu Brandenburg.
Der Weg führt nun nach Blumberg. Hier steht eine Kirche im Stil des Bauernbarock (1694).
Über Packisch und Kauklitz wird anschließend der Ort Arzberg erreicht. Dort bittet eine Kirche (erstmals 1251 als Tochterkirche von Torgau erwähnt) mit neugotischer Silhouette zum Besuch. Auch ein Abstecher in das Ostelbische Mehrgenerationshaus lohnt. Weiter geht es über den ostelbischen Radweg nach Triestewitz. Hier lädt die bemerkenswerte Dorfkirche von 1582 im Renaissancestil zum Verweil ein. In unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich das Triestewitzer Schloß und eine besuchenswerte Parkanlage.
Der Weg führt nunmehr zurück nach Beilrode, von wo aus über den ostelbsichen Radwanderweg noch ein Abstecher zur Kirche in Kreischau (1529 hatte der Deutsche Ritterorden über die Kirche das Patronat inne) und weiteren Kirchen in Ostelbien eingeplant werden kann.
Zunächst sind hier die Zwethauer und die Rosenfelder Kirche sehenswert. Von dort führt die Dorfstraße über fünf Kilometer über Döhlen und Neubleesern nach Dautzschen. Hier erwartet das älteste ostelbische Bauwerk seine Besucher.
Von Dautzschen bis nach Großtreben sind es noch zwei Kilometer. Das Großtrebener Gut steht neben der hiesigen Kirche. Vorbei am historischen Ringbrandofen in Großtreben geht es nun auf der S 25 nach Prettin.
Wir danken für Ihren Besuch in Ostelbien – auf Wiedersehen.


Ostelbien – Route 11 am 19.09.2010 in den Kirchen zu Rosenfeld und Zwethau eröffnet
Der Start für die Ostelbien – Route 11 erfolgte am 19.09.2010 10.30 Uhr mit einem Gottesdienst zum Erntedankfest in der Kirche zu Rosenfeld. Anschließend fuhren etwa 30 Radfahrer symbolisch die Strecke von Rosenfeld nach Zwethau. In Zwethau hatten sich wiederum etwa 55 Interessierte eingefunden, welche sich am vorbereiteten Programm beteiligten. Erläuterungen zur Kirchengeschichte sowie die Möglichkeit der Besichtung der Dorfkirche Zwethau mit Besteigung des Wehrturmes fanden reges Interesse. Durch Hr. Reinboth vom Ostelbien-Verein wie durch Hr. Werner vom Verein Mitteldeutsche Kirchenstrasse wurden Aufführungen und Hinweise zu Aktivitäten der Vereine gegeben. Gleichzeitig wurde vereinbart, im Frühjahr 2011 die Ostelbien-Radtour in voller Länge durchzuführen und durch entsprechende Informationsveranstaltungen vorzubereiten.
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