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Route 10 – Goitzscheradtour – Radwanderweg

8 Juli 2010

Radwandertour rund um die GoitzscheRadwanderroute 10 – entlang der Orte

LöbnitzReibitzSausedlitzLauePetersrodaHolzweißigBitterfeldFriedersdorfMühlbeck - Pouch

Radwandern entlang der Mitteldeutschen Kirchenstrasse
Allgemeine Wegebeschreibung

Die Kulturlandschaft Goitzsche bei Bitterfeld ist Sinnbild der großen Chancen, die im gesellschaftlichen Wandel einer ganzen Region begründet liegen. Jahrzehntelang stand der Braunkohlentagebau Goitzsche für Kohle, Energiegewinnung und harte Arbeit. Jahrzehntelang waren die Bergleute mitverantwortlich für die Versorgung eines ganzen Landes mit Licht und Wärme. Jahrzehntelang wurde Raubbau an der Umwelt betrieben. Hektarweise wurde eine blühende Auenlandschaft in eine Mondlandschaft verwandelt. 150 Jahre Braunkohlenförderung um Bitterfeld haben diese Region umfassend geprägt, ca 62 km² Abbaufläche sind hierfür das deutlichste Zeichen. Seit der Stilllegung des Bergbaus in Bitterfeld 1991 wird an der Gestaltung der Bergbaufolgelandschaft gearbeitet. Entstanden ist eine einzigartige Kulturlandschaft mit einem weltweit größtem Landschaftskunstprojekt.

Dem einstigen Raubbau sind auch mehrere Ortschaften zum Opfer gefallen. Mit dem Umsiedeln der Einwohner und dem abreisen der Gebäude sind auch die ältesten Zeugnisse der Besiedlungsgeschichte dieser Region verlorengegangen – die Kirchen der Orte.

Die Geschichte von Löbnitz ist über viele Jahrhunderte eng mit der Kirchengeschichte verbunden. Aus dem Jahre 1185 datiert auch die erste Erwähnung einer Backsteinbasilika – 1296 wird ein Pfarrer namens Ullrich in alten Dokumenten erwähnt. Doch die Kirche ist wesentlich älteren Datums, denn schon 981 wird der Bau des romanischen Kirchturmes in einer Urkunde erwähnt.

Während des Dreißigjährigen Krieges befand sich die Kirche in einem bedauernswerten Zustand und wurde teilweise zerstört. Ende des 16. und zu Anfang des 17. Jahrhunderts kam es daher zu einer großzügigen Kirchenumbau- und Ausbauaktion, in Folge dessen eine reiche Innenausstattung entstand. So wurde z. B. auch das Kirchenschiff wesentlich verbreitert und mit einer prachtvollen flachen Holzdecke versehen. Bei diesem Umbau erhielt der Turm 1650 seine vier Renaissancegiebel.

Eines der zweifellos bedeutendsten Kunstwerke der Kirche ist die bemalte Kassettendecke. Von einem bislang unbekannt gebliebenen Künstler wohl Ende des 16. oder zu Beginn des 17. Jh.s gemalt, entstand sie als ein Bildwerk der Spätrenaissance. Die sehr anschaulichen, lebendigen, fast naiven Darstellungen dieser Bilderbibel ermöglichten vor allem denen in der Gemeinde, die nicht lesen konnten, einen leichteren Zugang zur biblischen Geschichte. Die Decke setzt sich aus 250 Einzelfeldern zusammen. Ungewöhnlich ist die Betrachtungsweise der Bilder von rechts nach links, aber wie gewohnt, von oben nach unten folgend – der Standpunkt des Betrachters muss am Altar sein. Vor gut 30 Jahren wurden die Malerein zuletzt restauriert.

Laut einer durch die spätere Vorhalle verdeckte Inschrift am Westportal wurde die Kirche im Jahre 1755 errichtet, wohl in Nachfolge eines Vorgängerbaus. Das Mauerwerk besteht aus einem bunten Konglomerat von gelben und roten Backsteinen, Feldsteinen und Raseneisenstein – der Turmaufsatz im Westen aus verblendetem Fachwerk mit einer Bronzeglocke aus dem Jahre 1926. Die Innenausstattung ist schlicht. In der Mitte der Ostwand befindet sich eine spitzgiebelige gotische Sakramentsnische, die aus dem Vorgängerbau übernommen wurde. Die Taufe ist aus Sandstein und entstammt dem 17. Jh. Gleichzeitig mit der Entstehung der Kirche sind der Altar und die Emporen erbaut worden.
Die kleine Orgel mit dreiteiligem Prospekt stammt aus dem 19. Jh. Im Jahre 2006 wurde die Kirche umfangreich saniert und restauriert.

Die barocke Saalkirche mit östlichem Dachreiter und Westturm wurde 1739 anstelle eines älteren Baues aus dem 16. Jh. errichtet. Der Innenraum ist von einer schlichten zurückhaltenden Schönheit, die sich erst auf den zweiten Blick entfaltet. Die flache Putzdecke ist mit Stuckprofilen sparsam gegliedert. Vor dem einfachen Altar mit wandartigem, klassisch barockem Portikuskanzelaufsatz aus Holz und einem fünfseitigem Kanzelkorb steht ein Sandsteintaufbecken aus dem Jahre 1591, welches aus dem älteren Vorgängerbau stammt. Die barocken Emporen stammen aus der Zeit um 1739. Aus der 2. Hälfte des 19. Jh.s stammt die Orgel mit dreiseitigem Prospekt. Der Glockenturm beherbergt eine spätgotische Bronzeglocke aus der Zeit Anfang 15. Jh.s.

Erstmals wird der Ort im Lehnbuch Friedrich des Strengen 1349 erwähnt, doch hat gewiss schon früher eine Siedlung bestanden. Das älteste Gebäude ist zweifellos die Kirche. Sie befindet sich am nördlichen Ende des Angers, etwas seitlich verrückt mit dem Schiff in Ost-West-Richtung. Sie ist romanischen Ursprungs, was man an den romanischen Bruchsteinmauern noch erkennen kann. Sie entstand im 13. Jh. und war kleiner als heute. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Kirche fast vollständig zerstört und ab 1648 begann man stückweise mit dem Wiederaufbau. Die Kirche war Patronatskirche. Mit dem Umbau wurde 1740 begonnen. Die Innenausgestaltung erfolgte im spätbarocken Stil. Der Taufstein besteht aus Sandstein und wurde im 17./18. Jh. errichtet. Die Orgel mit dreiteiligem Prospekt stammt aus dem 19. Jh.
Vor dem 1. Weltkrieg gab es zwei Glocken, die aber zu Kriegszwecken eingeschmolzen wurden. Seit 1927 gibt es die jetzige Bronzeglocke.

Die Wehrkirche zu Holzweißig wurde zwischen 1100 und 1150 als einschiffige romanische Kapelle aus unbehauenen Feldsteinen erbaut. Damit ist die Kirche älter als der Ort Holzweißig, dessen urkundliche Erwähnung erst 1323 erfolgte. Im 17. Jahrhundert wurde sie durch den Anbau eines Chores an der Ostseite und den Turm erweitert. Später wurden Patronatslogen für den Förster und den Postmeister hinzugefügt, die jedoch 1989 abgetragen werden mussten. Die Sakristei an der Nordseite wurde 1702 ursprünglich als Leichenhalle angebaut. Im 18. Jahrhundert brach man den Turm ab und setzte eine 8-eckige barocke Haube auf. Renovierungen wurden 1913 und 1960-67 vorgenommen. Der Kanzelaltar und das Gestühl stammen aus dem Barock, der Marienaltarschrein an der Nordwand ist in das 14. Jh. zu datieren. Das Taufbecken(Messing) zeigt in der Mitte seines Bodens die Darstellung der Verkündung Maria und dürfte aus dem 16. Jh. stammen. Die beiden Glocken entstanden in verschiedenen Epochen, die große Glocke ist eine der ältesten im Landkreis Bitterfeld, wohl aus dem 13. Jh.

Im Jahre 1256 wurde das erste romanische Gotteshaus in Petersroda erbaut. An der Südwand sind noch heute der alte Eingang und romanische Fenster erkennbar. 1576 wird die neue Kirche im gotischen Stil errichtet. 1872 erhält der Kirchturm eine achteckige Haube. Durch einen Brand wird die Kirche 1888 zum Großteil zerstört. 1928 werden drei neue Glocken aufgehängt. Das Glockenspiel galt als das schönste im Kreis Bitterfeld. Für Kriegszwecke wurden die Glocken jedoch 1943 eingezogen. Ihr Verbleib ist bis heute ungeklärt. 1957 stürzte das große Kreuz vom Turm und durchschlug das Dach der Kirche. Seit 1966 wird kein Gottesdienst mehr abgehalten. Die Kirche verfiel innen langsam. Wegen Baufälligkeit wird 1972 die Spitze des Kirchturmes entfernt. 1995 begannen erste Erhaltungsmaßnahmen. Die Dachhaut wird erneuert und das Fundament trocken gelegt. Seit 1999 bemüht sich ein Förderverein um den Erhalt der Kirche. So konnte bereits im Innenraum ein neuer Kalkputz aufgebracht werden..

Bitterfeld

Nachdem um 1900 die Kirche für die Gemeinde zu klein geworden war, wurde sie 1905 abgerissen. An ihrer Stelle entstand die heutige neogotische Stadtkirche, die Platz für mindestens 800 Personen bietet und aufgrund ihrer enormen Größe in Nord-Süd-Ausrichtung erbaut werden musste.

Von der vorherigen Kirche blieb nur die Alte Kapelle aus der 2. Hälfte des 16. Jh.s stehen. Sie ist das älteste Gebäude der Stadt und im restaurierten Originalzustand mit rippenlosem Netzgewölbe, Buntglasfenstern und einem kleinen spätgotischen Schnitzaltar erhalten.

Der Innenraum der dreischiffigen Hallenkirche wurde 1960 komplett umgestaltet. Sämtliche Wandbemalungen wurden entfernt, die Wände in schlichtem Weiß gehalten. Der Kanzelaltar wurde entfernt und der wunderschöne große spätgotische Schnitzaltar aus dem frühen 16. Jh. wieder aufgestellt. Einzig die neogotische Kanzel blieb im Altarraum erhalten. Die Gestühlwangen aller Bänke sind mit verschiedenen figürlichen Darstellungen verziert, u.a. findet man die Darstellungen der 4 Evangelisten mit ihren Symboltieren.

Der Glockenturm, der drei Glocken und die Turmuhr trägt, ist für jeden Reisenden schon von Weitem sichtbar
1968 wurde die große Schusterorgel eingebaut, die anspruchsvolle Orgelkonzerte gestattet, Gottesdiensthandlungen verschönt und mit dem Bachchor zu Gottes Lob erklingt.

Die Kirche besitzt eine Vielzahl von Buntglasfenstern. In den Turmfenstern sind Bildnisse Luthers und Gustav-Adolfs zu finden. Im Altarraum findet man 3 Fenster mit den Abbildungen der 12 Apostel. Die 6 großen Kirchenschiffenster tragen jeweils 3 Buntglasmedaillons, die aneinander gereiht von West nach Ost, die Lebensgeschichte Jesu erzählen.

Die Restaurierung der Kirchenfenster geht kontinuierlich vonstatten. Als letztes Projekt werden die 6 großen Schifffenster nach und nach gereinigt und saniert, denn Zeit und Umwelteinflüsse hinterließen deutliche Spuren. Ebenso z. Z. in Arbeit ist die Restaurierung des lebensgroßen Perückenkruzifixes aus Lindenholz aus dem 15. Jh.
Im Jahr 2010 werden wir das 100-jährige Jubiläum unseres Gotteshauses feiern.

Friedersdorf

Im Zuge der Industriealisierung der Region Bitterfeld wuchs auch die Einwohnerzahl von Friedersdorf. Die alte und kleine Kirche genügte nicht mehr, eine neue Kirche wurde 1899 geweiht. Der neogotische Bau prägt das Zentrum von Friedersdorf, er ist aus gebrannten Klinkerziegelsteinen errichtet worden. Der kunsthistorisch wertvolle Flügelaltar wird der Werkstatt von Lucas Cranach (Wittenberg) zugerechnet. Der Altar wurde um 1520 geschnitzt. Die Orgel stammt aus der berühmten Werkstatt von Wilhelm Rühlmann, Zörbig. Der Erhalt der Kirche war und ist eine der Hauptaufgaben des Gemeindekirchenrates. Im Jahre 2004 gründeten interessierte Friedersdorfer Bürger einen Verein zur “Förderung der Kirche Friedersdorf und ihrer Inneneinrichtungen“. Ziel des Vereins ist es, durch eine Reihe von Aktivitäten den Kirchenbau in das Bewusstsein der Friedersdorfer Bürger und ihrer Gäste zu rücken.

So finden u. a. mehrmals jährlich Konzerte in der Kirche statt, die sowohl von Laienkünstlern als auch von „Profis“ bestritten werden. Die Vereinsmitglieder beteiligen sich auch an den Veranstaltungen des „Mitteldeutschen Orgelzentrums e.V“ und arbeiten aktiv im Verein der „Mitteldeutschen Kirchenstraße „ mit. Eine hohe Priorität hat die Beschaffung von Geldmitteln, die ausschließlich für die baulichen Maßnahmen in und um die Kirche eingesetzt werden. So erfolgt im Jahr 2007 die Sanierung des Kirchenschiffes, der Sakristei und des Kircheneingangsraumes. Durch die aktive Mithilfe von Gemeindekirchenratsmitgliedern werden diese Bauarbeiten auch erfolgreich abgeschlossen. Dann kann auch der restaurierte Taufengel bewundert werden. Die Kirche wird im Sommer auch für Besucher außerhalb der Gottesdienste geöffnet. Vereinsmitglieder führen dann die Besucher durch das schöne Friedersdorfer Bauwerk.

Mühlbeck

Die Feldsteinkirche hat alle Kriegsereignisse seit Bestehen des Dorfes überstanden. Mühlbeck wurde in alten Urkunden etwa 1388 erwähnt. Es ist aber anzunehmen, dass die Kirche ca 150 Jahre älter ist. Es kann sein, dass sie als Wegefahrkapelle ihren Ursprung hatte, denn durch den Ort führte eine alte Handelsstraße, die ihren Weg durch große Teile Europas nahm. Es könnte also sein, dass Apsis und der erste Kirchenabschnitt bis zur Kanzel, also vor dem eigenlichen heutigen Kirchenschiff, eine solche entweder offene oder von Eremiten betreute Kapelle gewesen ist. Im Laufe der Jahre wurde diese Kapelle ausgebaut. Von 1691 bis 1751 wurde der Innenausbau nach barocken Vorlagen vorgenommen. Der Beichtstuhl, heute Aufgang zur Kanzel, wurde laut Beschriftung im Jahre 1730 eingebaut. Die Bilder an der Kanzel zeigen die vier Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes.

In der Kirche ist ein Flügelaltar mit Schnitzfiguren aus der Zeit um 1510 zu bewundern. Er ist ein künstlerisches Kleinod. Ähnliche Altäre befinden sich in Pouch, Friedersdorf und Bitterfeld.

Die Orgel wurde 1740 als schönes kleines Barockwerk eingebaut. Die Orgel wurde im Jahre 2006 umfangreich und aufwändig restauriert. Sie kommt sowohl bei Gottesdiensten als bei Konzerten zum Einsatz.

In den Jahren 1995 und 1996 wurde der Innenraum umfangreich saniert. Die Turmerneuerung konnte nach längerer Vorbereitungszeit von Juni 2000 bis Februar 2001 durchgeführt werden.

Pouch

Die Kirche von Pouch ist im Kern eine entwickelte romanische Anlage mit sehr langem Schiff, eingezogenem Chor mit Triumphbogen und halbkreisförmiger Apsis. Die Mauern wurden aus Feldsteinen errichtet.
Im 16. Jh. wurde nordöstlich der Apsis eine Sakristei mit einem spitzbogigen Tonnengewölbe angebaut, die heute nicht mehr existiert. Die neue Sakristei befindet sich an der Südseite des Kirchenschiffes.
In den 80er Jahren des 19. Jh.s wurden umfangreiche bauliche Veränderungen vorgenommen. Das Schiff wurde 1885 etwas verlängert, die Fensteröffnungen vergrößert, der Dachstuhl zum Teil erneuert und die Einbauten verändert. Zu dieser Zeit wurde auch der hohe quadratische Turm aus Backstein mit Spitzhelm auf der Westseite angebaut.
Erwähnenswert ist der historische Dachstuhl auf dem östlichen Teil des Kirchenschiffes. Die Konstruktion entstammt wahrscheinlich dem 16. Jh. und stellt in ihrem Aufbau mit den Blattkonstruktionen zur Verbindung der Balken eine Besonderheit dar. Das Kirchenschiff wird von einer bemalten Holzbalkendecke mit profilierten Balken überspannt.
Auf dem westlichen Bereich der Hufeisenempore befindet sich die Orgel. Sie stammt von dem Merseburger Orgelbaumeister Friedrich Gerhardt (1826-1922), der diese im Jahr 1863 in dies Poucher Kirche einbaute.
In der Apsis steht ein großer vierflügeliger Schnitzaltar von etwa 1520.
Die Kanzel stammt aus der 2. Hälfte des 16. Jh.s. Sie trägt gemalte Bilder der 4 Evangelisten. Die spätgotische Sakramentsnische ist wohl der einzige Ausstattungsgegenstand, der in die Frühzeit dieser Kirche zurückreicht. Der Taufstein stammt vermutlich aus der Zeit des Um- und Erweiterungsbaus der Kirche, also aus der Zeit um 1885, und ist im neogotischen Stil gefertigt. Die Kirche besitzt 3 Stahlglocken.
Die Kirche wird seit einigen Jahren aufwändig saniert und restauriert. Dabei geht es zunächst um die Bestandssicherung und Schadensbehebung. Durch den starken Befall mit echtem Hausschwamm bestand Einsturzgefahr. Gottesdienste fanden seit 2003 im Pfarrhaus oder Gemeindesaal statt. Ab 2001 wurde in einem ersten Bauabschnitt der Kirchturm saniert. 2002-2007 wurde das Kirchenschiff saniert. Zu Pfingsten 2007 wollen wir den ersten Gottesdienst seit Anfang 2003 wieder in der Kirche feiern. In einem weiteren Bauabschnitt ist die Dachdeckung mit Schiefer geplant.

Schon seit 1993 findet in Löbnitz immer Kantate (Singesonntag) ein Chortreffen statt. Inzwischen sind es an die 200 Sänger und Sängerinnen, die sich einfinden, um miteinander zu singen und ihr Können einander vorzustellen. Höhepunkt dieses Tages ist dann das gemeinsame Chorkonzert um 16.30 Uhr in der Löbnitzer Kirche.

Ein anderer Schwerpunkt kirchenmusikalischer Arbeit ist das Adventskonzert der Kantorei Löbnitz, welches seit 1993 immer am 2. Advent stattfindet. Seit 2003 gibt es nun um diese Veranstaltung herum den so genannten Löbnitzer Adventsmarkt mit einem sehr breiten und bunten Angebot.
Am Sonntag findet dann um 16.30 Uhr das Konzert der Kantorei in der geheizten Kirche statt.

“STUFEN DES LEBENS” – Religionsunterricht für Erwachsene” ist ein missionarisches Gemeinde- aufbaumodell in Form von so genannten Erwachsenen-kursen. Mit auf dem Boden gestalteten Bildern versuchen die KursteilnehmerInnen die Botschaft der biblischen Geschichten mit der eigenen Lebensgeschichte in Beziehung zu bringen.

Im März 2000 wurde auf Anregung des Gemeindekirchenrates ein “Förderverein zur Erhaltung der Kirchen im Kirchspiel Löbnitz” gegründet. Dieser Verein arbeitet eng mit dem Gemeindekirchenrat zusammen. Sein Ziel ist, mit dem ihm eigenen Möglichkeiten zur Erhaltung der denkmalgeschützten Kirchengebäude beizutragen und sie einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Auch in diesem Jahr findet in Löbnitz im August auf dem Pfarrgrundstück im August ein zweites Motorradfahrertreffen statt. Ob daraus eine jährliche Tradition wird, lässt sich heute noch nicht sagen.

Die vom Verein Mitteldeutsche Kirchenstraße initiierte Radrundfahrt um den großen Goitzschesee mit Einkehr in verschiedene geöffnete Kirchen im Juni eines Jahres soll nach dem guten Start im Jahre 2006 jährlich durchgeführt werden.