Die Dorfkirche in Lebien besitzt besondere kunsthistorische Bedeutung. Unter allen Kirchenbauten der Region Wittenberg und darüber hinaus zeichnet sie sich durch eine außergewöhnlich reiche Ausstattung der Renaissance aus.
Lebien, inmitten des alten Urstromtales der Elbe gelegen, mit ihrer Auenlandschaft und der Annaburger Heide. Ein abwechslungsreiches Fleckchen Erde mit feuchten Niederungen alter Flußtäler, durchzogen mit trockenen bewaldeten Anhöhen. Harmonisch fügen sich Dorf und Kirche in dieses Bild.
In Mellnitz und Morxdorf trifft man auf kleinere aus Feldsteinen erbaute Kirchen aus dem 12. und 13.Jahrhundert. Die noch vorhandenen Gemeinde- und Priesterpforten weisen auf den romanischen Ursprung hin.
Die Kirche zu Morxdorf, in der Mitte des 13.Jahrhunderts erbaut, hat die Tür noch an der ursprünglichen Stelle in der Südwand. Die Innenausstattung ist barock. Der Altar zeigt das Tafelbild des auferstandenen Christus.
Mellnitz im Landkreis Wittenberg am Rande des Flämings ist heute eines der kleinsten Dörfer mit den wenigsten Einwohnern mit vorherrschend landwirtschaftlicher Prägung.
Die Mellnitzer Kirche, einem über 850 Jahre alten Feldsteinbau, ist romanischen Ursprungs. Darauf verweisen recht deutlich Gemeinde- und Priesterpforte. Ein Schlitzfenster aus dieser Epoche, das wohl älteste der ganzen Umgebung, befindet sich in der Ostwand. Die bescheiden wirkende Innenausstattung stammt aus dem 19. Jahrhundert.
Die Grundsteinlegung für die neue Kirche erfolgte vermutlich im Jahre 1443 im Zentrum der sich herausgebildeten Stadt. In fünfzigjähriger Bauzeit entstand eine dreischiffige spätgotische Hallenkirche, aus Backstein errichtet, mit einem mächtigen Westturm, der einst zwei Kirchturmspitzen trug.
Ab 03. Mai 2010 öffnete eine neue Ausstellung im Turmraum der Dommitzscher Kirche. Der Besuch ermöglicht einen interessanten Streifzug durch die Kirchenlandschaft des Flämings.
Die Geburtsstadt Paul Gerhardts und der Paul Gerhardt Freundeskreis haben sich das erklärte Ziel gesetzt, zu einem Wallfahrtsort zu werden. Das Leben und Wirken Paul Gerhardts soll lebendig bleiben.
Die Paul-Gerhardt-Daueraussstellung in der gleichnamigen Kapelle mit Ihren Exponaten trägt mit dazu bei. In ihr befindet sich eine Paul-Gerhardt-Bibliothek, die über Internet und auch vor Ort avisiert werden kann.
Zur guten Tradition geworden, ist das Paul-Gerhardt Liedersingen im Mai mit unseren Schüler(innen) der 5.Klassen aller Schulen aus Gräfenhainichen und die Kultur- und Erlebnisnacht im März, die anläßlich des Geburtstages Paul-Gerhardts seit vielen Jahren stattfindet.
Ein undichtes Dach, kaputte Fenster und morsches Gestühl – das war der Zustand der Wörblitzer Kirche nach 25 Jahren ohne Nutzung. Es gab verschiedene Versuche, die Kirche aus ihrem Tiefschlaf zu erwecken. Bis auf die äußere Sanierung des Turmes jedoch ohne große Erfolge…
Viele Ideen wurden geboren und auch wieder verworfen. Eine kristallisierte sich jedoch immer mehr heraus: Die Wörblitzer Kirche sollte „multifunktional“ als Informations- und Veranstaltungshaus genutzt werden.
Der Name des kleinen sächsischen Dorfes ist slawischen Ursprungs und stammt wahrscheinlich aus dem altsorbischen Wort Vjaznik, Ort, wo Ulmen wachsen.
Es gab tatsächlich in der Vergangenheit nirgendwo in der Nähe so viele Ulmen, wie hier. Schon 1215 wird ein Rittersitz Otto des Wesenigk erwähnt. Die Kirche Weßnig hat eine lange Geschichte.
Der Rundwanderweg Romanische Kirchen (rund um Seyda – Route 7 der Mitteldeutschen Kirchenstrasse) wird in Naundorf durch den Europaradweg -R1- tangiert, welcher aus dem Brandenburgischen kommend über Zahna, Wittenberg und die Dübener Heide sich nach Frankreich fortsetzt. Auch in Naundorf ist eine Kirche romanisch errichtet. Es ist ein Saalbau aus Feldstein aus dem 13. Jahrhundert mit spätbarocker Ausstattung. Naundorf ist ebenfalls eine flämische Siedlung, von den Flamen, die von der Nordseeküste um das Jahr 1150 hierher kamen, begründet. Das Dorf war zuerst an anderer Stelle, weiter westlich unmittelbar …