Die Kirche zu Reinharz wurde 1703/04 an Stelle der Dorfkirche, die im Dreißigjährigen Krieg sehr gelitten hatte, auf Veranlassung des Schlossherrn des benachbarten Rittergutes, der zugleich Patron der Kirche war, Herrn Heinrich Löser, erbaut.
Als Vorbild für den barocken Putzbau mit dem quadratischen Westturm wird die Stadtkirche in Bad Schmiedeberg angesehen.
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Barockorgel Langenbogen,
die historische Barockorgel in Langenbogen wurde im Jahre 1735 von Hoforgelbaumeister zu Weißenfels Georg Theodor Kloß gebaut. Seit 1826 erklingt sie in der Kirche St. Magdalenen. Vor sechs Jahren wurde das Instrument auf Initiative des Fördervereins Barockorgel aufwendig restauriert.
Zum 5. Langenbogener Orgelfest am Sonntag, 5. September von 14 bis 22 Uhr soll der Orgel-Geburtstag nun entsprechend gefeiert werden.
Zum Namenstag des Hl. Nikolaus von Myra (4.Jh.), der als Schutzpatron aller zu Wasser Reisenden gilt, am 6. Dezember 1652, wurde die Stadtkirche wieder eingeweiht. Der Vorgängerbau, vermutlich eine dreischiffige gotische Hallenkirche, war während des Dreißigjährigen Krieges 1637 zerstört worden. In den Neubau wurden die Umfassungsmauern mit den Spitzbogenfenstern und der Triumphbogen mit einbezogen. Es entstand eine schlichte, balkengedeckte Saalkirche mit rechteckigem Chorabschluss. Kanzel und Altar wurden von dem Dresdner Bildhauer Johann Georg Kretzschmar in Sandstein geschaffen.
Die Schifferkirche von Priesitz befindet sich auf einer Wiese etwa 300m östlich vom Dorf. Sowohl durch ihre Lage als auch durch ihr Aussehen unterscheidet sie sich von anderen Sakralbauten der Gegend. Unmittelbar am Elbstrom gelegen, diente die kleine Kirche früher als Andachtstätte für Schiffer, Fischer und Treidler.
Tafelinschrift:
Werthester Leser!
Die Kirche, welche hier vor deinen Augen liegt,
hat D. Luther mehr als vor 200 Jahren
Persönlich eingeweiht, nach dem es Gott gefiegt,
dass sich sein werthes Wort hier mußte offenbaren
Ist D. Luther selbst auf seinem Predigt Stuhl
gestand und hat die reine Lehr gelehret.
Weil diese Kirche nun ist eine Luthers Schul,
So wollest du Leser sie nicht lassen ungeehret!
Anno 1767
Die denkmalgeschützte Dorfkirche zu Greudnitz wurde im Stil einer neugotischen Saalkirche errichtet und 1849 fertiggestellt. Der Backsteinbau verfügt über einen westlichen Giebelreiter sowie über mehrere Ziergiebel. Im Inneren befindet sich eine einfache Holzbalkendecke. Auffällig ist vor allem die polygonale Apsis mit einem Kreuzrippengewölbe. Die Innenausstattung stammt einheitlich aus der Erbauungszeit.
Das Kirchspiel Bergwitz – Pfarrer Hippe – und die “Capella Wittenbergensis” aus Wittenberg unter der Leitung von Rolf Kober laden am 22.08.2010, um 14 Uhr zu einem Konzert in der Reihe “Kirche – Konzert – Kaffee” in die Kirche zu Klitzschena ein.
Im Konzert ist Musik von Tomaso Albinoni (Blockflötenkonzert in C), Georg Friedrich Händel, Johann Hermann Schein, Georg Philipp Telemann (Konzert für Blockflöte, Fagott und Streicher) und Giovanni Bertoli (Konzert für Bass-Dulzian und Basso continuo) gespielt von Mitgliedern der „Capella Wittenbergensis“ zu hören.