Kirchenmusik in der Schlosskirche Torgau am 20.08. und in der Stadtkirche St.Marien von Torgau am 27.08.2010
Torgau Schlosskirche
Kirchenmusik Freitag, 20.08. 20.00 Uhr
Orgelkonzert mit Steffen Walther, Chemnnitz
Torgau Stadtkirche St.Marien
Änderungen und Irrtümer vorbehalten.
Für Kinder unter 16 Jahren ist der Eintritt zu allen Konzerten frei.
Kartenvorbestellung bei: Torgau-Informations-Center, Markt 1
Tel. 0 34 21 – 70 14 25, Fax 70 14 15
e-mail: info@tic-torgau.de www.tic-torgau.de
Vom Schlosshof aus treten Sie ein in die Schloßkirche. Der Bau der Schlosskirche war sehr bedeutungsvoll, denn erstmals wurde das geistige Programm der Reformation anschaulich in Architektur und Kunst umgesetzt. Die betonte Schlichtheit des Gotteshauses entsprach ganz dem Willen Luthers, denn nach seinen Angaben schuf der Baumeister Nickel Gromann diesen zweckvollen Sakralbau, der als früheste Leistung des evangelischen Kirchenbaus gilt. Die Schlosskapelle ist bis heute nahezu unverändert erhalten und wurde Vorbild für andere protestantische Kirchen in Deutschland. Lucas Cranach ist die gesamte Farbgestaltung des Schlosses und der Kirche zu verdanken.
Dr. Martin Luther weihte sie am 05. Oktober 1544 ein.
Torgau Stadtkirche St.Marien
Kirchenmusik Freitag, 27.08. 20.00 Uhr
Orgelkonzert mit KMD Ekkehard Saretz, Torgau
Änderungen und Irrtümer vorbehalten.
Für Kinder unter 16 Jahren ist der Eintritt zu allen Konzerten frei.
Kartenvorbestellung bei: Torgau-Informations-Center, Markt 1
Tel. 0 34 21 – 70 14 25, Fax 70 14 15
e-mail: info@tic-torgau.de www.tic-torgau.de
Die Visitenkarte der Stadt ist die architektonische Einheit von Schloß Hartenfels und der Stadtkirche St.Marien. Beides wuchtige Bauwerke, die mit ihren Türmen noch heute das Stadtbild weithin beherrschen und jeden, der sich der Stadt nähert, unwiderstehlich in ihren Bann ziehen.
Von der Elbuferpromenade aus treten wir ein in den unteren Teil des Schlosses Hartenfels und gelangen nach wenigen Augenblicken auf dem Schlosshof mit Schlosskirche und weiteren Sehenswürdigkeiten. Die einzelnen Flügel des Bauwerks entstanden zu verschiedenen Zeiten, fügen sich aber zwanglos zu einem Ganzen und verfehlen ihre Wirkung auf den Besucher nicht.
Aus der mittelalterlichen Wehrburg, deren bauliche Anfänge bis in das 10. Jahrhundert zurückreichen, entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte ein reinen Wohnzwecken dienendes Schloss. Nach der “Leipziger Teilung” des sächsischen Fürstenhauses im Jahr 1485 wurden Stadt und Schloss Torgau zur ständigen kurfürstlichen Residenz gewählt und der Umbau zu einem den modernen Anforderungen genügenden prachtvollen Residenzschloss begann.
Spätgotische Formen wurden durch den Baustil der Renaissance verdrängt, der aus Italien einfloss. So entstand zwischen 1482 und 1623 das bedeutendste noch erhaltene Frührenaissanceschloss in Deutschland.
Mit dem Wendelstein, einer am zwischen 1533 und 1536 errichteten Johann-Friedrich-Bau kühn konstruierten Schneckentreppe ohne mittleren Stützpfeiler, ist dem vom Kurfürsten beauftragten Baumeister Konrad Krebs eine Treppenanlage gelungen, die zu den schönsten Schöpfungen der deutschen Renaissance gehört.






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