Kirche zu Roitzsch in der Dübener Heide
1223 wurde das Heidedorf zum ersten Mal urkundlich erwähnt. In der Nähe des Ortes befindet sich das Naturschutzgebiet Zadlitzbruch.
In Roitzsch befindet sich eine kleine Saalkirche. Es ist ein verputzter Bruchsteinbau mit 3/8-Schluss und eingestelltem quadratischen West-turm. Im Inneren wurde im 17. Jh. zusätzlich zu den an drei Seiten angebrachten Emporen an der Südseite eine Herrschaftsempore eingebaut. Ende des 18. Jh.s bemalte man die Brüstungsfelder mit Blumen-, Früchten- und Schleifengebindenmotiven. Der schlichte Kanzelaltar wird durch marmoriert bemalte Pilaster aus dem Jahre 1827 gegliedert. Die Taufe hat die Form eines achteckigen Kelches, dessen Schaft mit Diamantquadern besetzt ist. In den vergangenen Jahren wurde die Kirche in mehreren Bauabschnitten umfangreich saniert.
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