Kirche zu Gentha
Über den Ort Leipa; Ruhlsdorf oder Seyda gelangt man über die Landstraße in den Ort Gentha, der mit seinen knapp 280 Einwohnern sehr beschaulich ist.
Die evangelische Kirche zu Gentha ist um 1655 als Fachwerk erbaut und im Jahre 1965 liebevoll restauriert worden. Sie besitzt einen dreiseitigen Ostschluss und einen westlichen Dachturm. Außerdem findet man an der nördlichen Seite einen zweigeschossigen Anbau für Loge und Sakristei. In der Kirche selbst kann man einen flachgedeckten Innenraum bewundern, dessen Balkendecke mit einer Schablonenmalerei verziert ist.
Nennenswert sind weiterhin die West- und Nordemporen, die verglaste Patronatsloge und der Pfarrstuhl. Besondere Aufmerksamkeit in der Kirche zu Gentha verdient der reizvolle hölzerne Altaraufsatz in Ädikularform mit den sogenannten Wangen und einem Abendmahlsgemälde. Auf dem Gemälde ist die sächsische Kurfürstenwitwe Hedwig von Dänemark (1581-1641) als Jüngerin im Kreise der Apostel dargestellt. Der Altar ist vermutlich 54 Jahre nach dem Tod Hedwigs der Kirche gestiftet worden.



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