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Kirche zu Elster

3 August 2010 445 views bisher keine Kommentare

Das Städtchen Elster mit fast 2700 Einwohnern wurde im Jahre 1161 als Burgwallbezirk Alstermünde erstmals erwähnt. Seit 1880 gehörte der Ort zum vom Askanierherzog Bernhard gegründeten Herzogtum Sachsen. Neben Aken wurde Elster um die Jahrhundertwende zum 20. Jh. zu einem wichtigen Schifffahrtszentrum der Elbe. Der Ort war ein bedeutender Umschlagplatz für böhmische Braunkohle.
Die evangelische Kirche zu Elster ist ein Backsteinbau im Rundbogenstil und wurde im Gegensatz zu vielen anderen Kirchen der Region erst im Jahre 1871 errichtet. Auf Grund der wechselvollen Geschichte des Ortes Elster (Überflutungen durch Hochwasser der Elbe, der 30-jährige Krieg, Brand) hatte die jetzige Kirche schon einige Vorgängerbauten. Heute ist die Kirche ist ein typischer historisierender Saalbau.
Sie besitzt einen schlanken Westturm und drei Apsiden. Über dem Hauptportal sieht man ein Christusmedaillon. Die Ausstattung der Bauzeit ist eher schlicht gehalten. Hervorhebenswert ist allerdings das Orgelprospekt mit neugotischen Schmuckelementen. Außen direkt an der Kirche befinden sich drei große Grabsteine, zwei von ihnen sind figürlich gestaltet und um 1600 bzw. 1611 entstanden, der dritte ist aus dem Jahre 1705. Auf dem Friedhof sind noch einige Grabmäler des 18. und 19. Jh.s erhalten geblieben.

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