Kirche zu Döbern in der Elbaue bei Torgau
Schon von Weitem sieht man den etwas ungewohnt erscheinenden Kirchturm der Gemeinde. Nach einem verheerenden Hochwasser der Elbe soll der Ort mit Kirche im 17. Jh. an dieser Stelle völlig neu aufgebaut worden sein. Eine neue Kirche entstand so um 1630. Aus dieser Zeit stammt heute noch das vorhandene Taufbecken mit dem darauf befindlichen Namen Peter Paul Nitzschke, der im Jahr 1662 Pfarrer von Neiden, Mockritz und Döbern war. Der heutige Kirchbau stammt aus dem Jahre 1833. Zu dieser Zeit hat König Friedrich Wilhelm III. selbst den Grundriss angegeben, da er sich für das nach Döbern eingepfarrte Landesgestüt in Repitz besonders interessierte. Für die jetzigen Verhöltnisse ist die Kirche viel zu groß., Feierlich geweiht ist die Kirche durch Herrn Superintendent Koch am 20. Oktober 1835. Vermutlich stammen die Entwürfe zur Kirche von Friedrich Schinkel. Der alte Holzkirchturm, der einst hinter dem Kirchenschiff stand, wurde 1935 abgerissen und durch den Neubau links neben der Kirche ersetzt. Zu DDR-Zeiten war schon einmal der Abriss des arg in Mitleidenschaft gezogenen Gebäudes geplant. Dies konnte jedoch durch die Gemeindemitglieder verhindert werden. Der Turm wurde 1998 restauriert. 2001 kamen neue Fenster und später eine neue Dielung hinein.



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