In der Dübener Heide
Ein Großteil der Mitteldeutschen Kirchenstraße führt durch die Dübener Heide oder tangiert sie. Die Dübener Heide, zwischen Berlin und Leipzig gelegen, eingebettet zwischen den Auen von Elbe und Mulde, ist einer der jüngsten Naturparks Deutschland.
Die flachwellige Hügellandschaft ist das größte zusammenhängende Waldgebiet der mitteleuropäischen Tiefebene. Wiesen und Äcker wechseln mit Kiefern- und Mischwäldern. Seen, Teiche und Moorgebiete und verstreut liegende Heidedörfer komplettieren die Landschaft. Der aufmerksame Wanderer kann in der Dübener Heide eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt entdecken.
Biber, Storch, Rot-, Damm- und Rehwild sind in der Heide ebenso zu Hause wie der Kranich und der seltene Fischadler. Das Gebiet der Dübener Heide gehört zu den Gebieten mit der geringsten Siedlungsdichte in Deutschland. Bereits um 1900 nahm die Bedeutung der Dübener Heide als Ausflugsziel für die Einwohner der umliegenden Städte deutlich zu.
Durch die Gründung des Vereines Dübener Heide e. V. im Jahre 1931 nahm die Entwicklung des Gebietes als Ausflugs- und Erholungslandschaft einen schnellen und positiven Verlauf. Mit dem Ausbruch des 2. Weltkrieges kam die Vereinstätigkeit zum Erliegen. 1990 gründete sich der Verein neu mit dem Ziel die Dübener Heide als Lebens- und Erlebnisraum zu erhalten. Hintergrund damals war die drohende Zerstörung der Region durch die Abraumbagger der Braunkohleindustrie.
1992 vereinbarten schließlich die Umweltminister der Länder Sachsen und Sachsen-Anhalt die Gründung des Naturparks Dübener Heide. Der Verein Dübener Heide wurde infolgedessen anerkannter Träger des Naturparkes und ist bis heute ein Bürgerverein mit ca 400 Mitgliedern. Der Naturpark verfügt über rund 1000 km ausgewiesene Rad- und Wanderwege.
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PRESSEMITTEILUNGEN
1. AUSSTELLUNG “Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.
Der Prediger von Buchenwald: Paul Schneider”
vom 21. Juni bis 3. Juli in der Stadtkirche Bad Schmiedeberg
täglich außer montags und mittwochs von 10-12 und 15-17 Uhr
Es war nicht leicht, aber nun ist es gelungen: die neu konzipierte Ausstellung über das Leben , Leiden und Sterben des evangelischen Märtyrers Paul Schneider konnte für den Kirchenkreis Wittenberg gewonnen werden. Zunächst eigentlich nur für den Kurort Bad Schmiedeberg mit seiner “verlässlich geöffneten Kirche” gedacht, kann sie nun dank der finanziellen Unterstützung des Kreiskirchenrates darüber hinaus auch in Prettin (4.-17.7.), Gräfenhainichen (18.-31.7.), Drebligar (1.-14.8.) und Pratau (15.-22.8.) gezeigt werden. Start der Präsentation ist am 21. Juni in Bad Schmiedeberg. Einen einführenden Vortrag hält Pfarrer Krause am Montag, 27.6., 19 Uhr, in der Stadtkirche.
2. HOFKONZERT in Bad Schmiedeberg
Donnerstag, 23.6., 19 Uhr
Pfarrhof Kirchstr. 4
“Sonderermittlung in Sachen Rhythm & Blues” – so nennt die Band “SOKO Haubach” ihr neues Programm, mit dem sie am Donnerstag, 23. Juni, 19 Uhr das Schmiedeberger Publikum auf eine Reise in die letzten Jahrzehnte amerikanischer Popularmusik mitnehmen wollen.
Bandleader Steven Seitz, in der Berliner Szene seit Jahren bekannt, war 2010 Gast der Kurstadt und begeistert von den Hofkonzerten der Kirchengemeinde. Seine Anfrage, hier auch selbst auftreten zu können, wurde vom HOF-Team mit einem klaren “SOKO” beantwortet, und so wird er mit seinen Freunden Manfred Opitz (dr / cajon), Harry Findeisen (g, voc) und Micky Westphal (b) das nächste Hofkonzert gestalten. Wie immer ist der Eintritt frei, aber am Ende wartet der Goldhelm. Bei Regen in der Kirche
3. HOFKONZERT in Bad Schmiedeberg mit Manfred Maurenbrecher, Berlin
Sonntag, 26.6., 19 Uhr
Pfarrhof Kirchstr. 4
Gut, es kann natürlich sein, dass ihn der eine oder die andere in Wittenberg noch nicht kennt. Aber im Rest von Deutschland und in Bad Schmiedeberg ist er ein Begriff: Manfred Maurenbrecher! Der Preisträger der Liederbestenliste von 2010 ist seit 40 Jahren im Chansonfach und seit drei Jahren begeisterter HOF-Fan in Bad Schmiedeberg. Der Mann haut in die Tasten und stampft leidenschaftlich mit dem Fuß. Er ist schwer zu verorten und trifft doch ins Schwarze. Seine Welt ist dunkel, verschroben, traurig, düster, tief. Aber auch viel schöner, leichter, witziger und interessanter als die bekannte. Das singt er uns vor, mit seinem neuen Programm “wallbreaker”: ungefiltert, ungeschminkt und ungebremst. Wie immer ist der Eintritt frei, aber am Ende wartet der Goldhelm. Bei Regen in der Kirche
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