Kirchen Route 8 Beiträge
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Die evangelische Kirchengemeinde Torgau ist in diesem Jahr Gastgeberin für den 6. Kreiskirchentag am 5.9.2010. Es wird vieles angeboten für Jung und Alt.
Ein spezielles Kinderprogramm in und an der Stadtkirche Torgau, ein sehr vielseitiges Programm für Jugendliche im Gemeindezentrum, eine Bibelarbeit mit unserer Landesbischöfin und eine hoffentlich spannende Podiumsdiskussion, alles eingerahmt von Morgenandacht und Abschlussgottesdienst mit viel Musik.
Der Verein Mitteldeutsche Kirchenstraße e.V. wird sich mit der 1.Radfahrerkirche Weßnig auf einen Gemeinschaftsstand des “Marktes der Möglichkeiten” präsentieren.
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Wer sich dem Dorf Krippehna nähert, sieht schon von Weitem den mächtigen Kirchenbau mit der barocken Haube(1768/69). Die Verbindung zu den Kirchen in Rödgen und Zschepplin ist offensichtlich – derselbe Kirchenpatron.
Die Kirche ist eine Lukaskirche.” Ehre sei Gott in der Höhe!” steht im Bogen über dem Altarraum. Dieser weihnachtliche Grundgedanke lag der Renovierung der Kirche im Jahre 1993/94 zugrunde. Schon in den Jahren davor war viel für die Bausubstanz des Gebäudes getan worden.
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Schon von Weitem ragt der schlanke Turm mit dem Kreuz auf der Spitze ins Land. Kommt man diesem etwas näher, erkennt der Sachkundige sofort, dass dieses Backsteingebäude noch nicht sehr alt ist.
Der romanische kleine Vorgängerbau der heutigen Kirche musste wegen Baufälligkeit 1856 abgebrochen werden, und schon im Herbst 1857 konnte unter Pfarrer Rottmann das heutige, im neugotischen Stil erbaute Kirchengebäude seiner Bestimmung übergeben werden. Aus der alten Kirche übernahm man für den neuen Bau einen bemerkenswerten sandsteinernen Taufstein. Nach seinen renaissancen Formen zu urteilen, wurde er Ende des 16. Jh.s geschaffen. Neben einem derzeit aus-gelagerten Bild von 1620, das in einfacher Form gemalt wurde und wohl den Heiligen Petrus zeigen soll, blieb nur noch eine alte hölzerne Truhe erhalten.
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Die Kirche gehört zu den ältesten Kirchen unserer Region.
Die im Ostturm befindliche Apsis stellte eine bauliche Besonderheit dar. Obwohl die Kirche 1830 erweitert wurde, ist ihre romanische Gestaltung noch leicht zu erkennen und fasziniert immer wieder Besucher und Gemeindemitglieder. Das aus Feldsteinen erbaute und mit Raseneisenstein durchsetzte Bauwerk wirkt bestimmend für die Dorfgestaltung. Ihre zentrale Lage im Dorfkern verdankt die Kirche wohl einer Klostergründung, zumindest lässt die frühe Entstehungszeit Ende des 12. bzw. Anfang des 13. Jh.s darauf schließen.
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Die Laußiger Kirche besteht aus einem verputzten mittelalterlichen Saal aus Backstein mit dreiseitigem Ostschluss und schmalerem quadratischen Westturm mit Zeltdach. Der Eingang befindet sich im Westen. Aller Wahrscheinlichkeit nach handelt es sich um einen romanischen Bau, der in gotischer Zeit nach Osten verlängert worden ist.
Um die Mitte des 18. Jh.s wurde die Kirche barock erneuert. 1751 wurde das Westportal eingebaut und das ursprüngliche Portal im Süden zugesetzt. Gleichzeitig wurden die jetzigen Fenster eingebaut und das Hauptgesims erneuert.
Die Kirche war ursprünglich turmlos. Der jetzige Turm wurde 1898 aus Backstein erbaut.
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Die Naundorfer St. Matthäuskirche ist eine der jüngsten evangelischen Kirchen im Kirchenkreis Eilenburg.
Sie wurde 1867/68 erbaut. Über den Vorgängerbau weiß man nicht viel. Es ist noch eine Zeichnung überliefert. Das abgerissene Gotteshaus erinnerte in seinem Äußeren an die benachbarte Behlitzer Kirche. An seine Stelle wurde ein würdiger roter Ziegelbau gesetzt, der am 22. September 1868 feierlich eingeweiht wurde.
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Die Kirche der Hl. Lucia in Zschepplin ist eine spätmittelalterliche Kirche. Ihre Größe verdankt sie einer naheliegenden Quelle mit Heilwasser für Augenleiden. In vorreformatorischer Zeit haben Wallfahrten zu ihr stattgefunden.
Der Papst bestimmte für den Altar der Hl. Lucia zu Zschepplin jährlich Ablass zum 15. August. Als erster Kirchenpatron ist 1263 ein “Hamasch” (Harnischträger) Wasmond de Cepelin überliefert. Diese Kirche wurde durch Hussitenzüge und den verheerenden Sächsischen Bruderkrieg 1445 zerstört. Der alsbald begonnene Neubau umfaßte die rundtonnengewölbte Sakristei mit Piscina in der Ostwand (Reste einer Krvpta um 1200) und einen Chorraum mit einem schönen Netzgewölbe, dessen Rippen doppelt gekehlt sind. Ein Rundbogen verbindet Chorraum und Kirchsaal.
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Die Gründung der Pfarrkirche von Hohenprießnitz mit Halle und Sakristei geschah 1250. Nicht nachweisbar ist, ob die 987 urkundlich genannte Kapelle von Prießnitz ein Vorgängerbau der Kirche war. Ihr Standort wird aber im Umfeld des Muldendorfes vermutet.
Aus der Verbindung von Hohenthal mit von Gneisenau kam Gräfin Valerie von Üxküll, die Großmutter Stauffenbergs. Sie ist im Altarbild der Kirche als kleines Mädchen nahe bei Jesus dargestellt. Ihr älterer Bruder Moritz Graf von Hohenthal (1840-1927) und dessen Ehefrau Margot, geb. Gräfin von Pourtalés galten als sehr fromm.
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Radfahrerkirche zu Gruna mit Personenfähre über die Mulde
Am nordwestlichen Ortsrand des Dorfes Gruna steht die Kirche in unmittelbarer Nähe der Mulde und wurde vermutlich 1715 errichtet.
Ihrer Weihe nach wird sie als “Nikolaikirche” bezeichnet. Die hölzerne Inneneinrichtung ist dem barocken Klassizismus zuzuordnen. Das Gebäude wurde wahrscheinlich vom Herzoglich Braunschweigischen Baumeister Hermann Korb (1656-1735) erbaut.
Am Ostgiebel steht ein eingezogener rechteckiger dreigeschossiger Chorturm, an dem sich eine kleine Sakristei anschließt. An der Nord- und Südseite befinden sich jeweils drei Segmentbogenfenster. Das Hauptportal der Kirche befindet sich auf der Westseite. Der Saal wird beherrscht durch eine hoch aufstrebende dreiseitige Holzempore.
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Die 1680 – 1688 gebaute Kirche von Kleinwölkau war eine Sühnekirche.
Der Besitzer des Schlosses von Kleinwölkau hatte sich eines Totschlages schuldig gemacht. Als Sühne soll ihm der Landesherr drei Möglichkeiten zur Wahl gestellt haben: Entweder sollte er eine Kompanie Rekruten aufstellen, welche alle rothaarig sein mussten und Hans hießen. Oder er sollte für die Hofjagd die Meutehunde liefern, die alle rotgefleckt sein sollten. Oder er sollte eine Kirche bauen. Lange dachte der Schlossherr nach. Seine Überlegungen, vielleicht die beiden ersten Möglichkeiten zu erfüllen, erwiesen sich als vergeblich.
So entschloss er sich, eine Kirche zu bauen. So die Legende.

