Kirchen Route 7 Beiträge
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Die evangelische Kirche zu Elster ist ein Backsteinbau im Rundbogenstil und wurde im Gegensatz zu vielen anderen Kirchen der Region erst im Jahre 1871 errichtet. Auf Grund der wechselvollen Geschichte des Ortes Elster (Überflutungen durch Hochwasser der Elbe, der 30-jährige Krieg, Brand) hatte die jetzige Kirche schon einige Vorgängerbauten. Heute ist die Kirche ist ein typischer historisierender Saalbau.
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Der Ort Seyda ist eine ursprünglich dörfliche Siedlung des späten 12. Jahrhunderts. Er entstand im Schutz der Burg der Schenken von Landsberg, die um 1235 errichtet wurde. Im Jahre 1501 fiel Seyda durch Kauf an Kursachsen.
Die romanische Kirche “St. Peter und Paul” (ursprünglich “Zum Heiligen Kreuz”) in Seyda gehört zu den ältesten Kirchen in der Region. Teile der Grundmauer sind über 800 Jahre alt. Die älteren Feldsteine kann man heute noch an der Nordwand sehen. Eines der ältesten Stücke ist ein gotischer Grabstein, der als Motiv ein Mädchen zeigt.
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Das Dorf Gadegast, das seinen Namen von den Wenden, einer im 11./12. Jh. in der Region um Wittenberg siedelnden Volksgruppe aus dem Osten, erhielt, zählt etwa 250 Einwohner.
Die Kirche von Gadegast, ein Granitquaderbau mit eingezogenem Chor und Apsis, kann auf eine über 800-jährige Geschichte verweisen. Sie wurde in der ersten Hälfte des 13. Jh.s errichtet. Viele romanische Architekturmerkmale prägen den Stil dieser schönen Dorfkirche.
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An der Nordseite des Marktplatzes von Jessen steht die evangelische Stadtkirche “St. Nikolai”. Nach dem Brand im Jahre 1646 und dem Einsturz des Westturmes 1657 wurde die Kirche bis 1662 wieder neu errichtet. St.Nikolai wird geprägt durch einen großen Rechtecksaal mit seitlichen, kreuzförmig wirkenden Anbauten und einem vorgestellten Westturm. Sie vereinigt mehrere Stile und Epochen.
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Über den Ort Leipa; Ruhlsdorf oder Seyda gelangt man über die Landstraße in den Ort Gentha, der mit seinen knapp 280 Einwohnern sehr beschaulich ist.
Die evangelische Kirche zu Gentha ist um 1655 als Fachwerk erbaut und im Jahre 1965 liebevoll restauriert worden. Sie besitzt einen dreiseitigen Ostschluss und einen westlichen Dachturm. Außerdem findet man an der nördlichen Seite einen zweigeschossigen Anbau für Loge und Sakristei. In der Kirche selbst kann man einen flachgedeckten Innenraum bewundern, dessen Balkendecke mit einer Schablonenmalerei verziert ist.
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Ruhlsdorf und sein Ortsteil Rehain sind seit 1999 Stadtteil von Jessen. Die beiden Orte liegen nördlich von Jessen, am Westrand der Glücksburger Heide. Der Ortsname “Ruhlstorph” taucht in den Überlieferungen, die zwischen 1377 und 1386 angefertigt wurden, das erste Mal auf. Bis 1899 gehörte Ruhlsdorf zum Rittergut Hemsendorf. Seit der Reformation gehört es zur Pfarre Elster und zum Amt Wittenberg.
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Die Zallmsdorfer Dorfkirche wurde als einschiffiger, flachgedeckter Bau aus einheimischen Granitfeldsteinen etwa im 13. oder 14. Jahrhundert erbaut. Im Kern romanisch, eingezogener Rechteckchor, Dachturm (an ehemaligen Glockengiebel angesetzt ?), Apsis mit Stützpfeilern aus Feldstein und Rundbogenfenster. Die rundbogige Priesterpforte in der Südwand ist zugemauert. Vom Ursprungsbau sind rundbogiges Apsisfenster und Triumphbogen erhalten.

