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Kirchen Route 4 Beiträge

Kirchen ausserhalb der Kirchenstrasse, Kirchen Route 1, Kirchen Route 4, Radtouren, Spiritueller Tourismus »

[3 Jun 2011 | bisher kein Kommentar | 1.361 views]
Pilgertour zum Evangelischen Kirchentag nach Dresden – Markt der Möglichkeiten – Messestand  Standnummer M3 A07

Der Verein Mitteldeutsche Kirchenstrasse plant zahlreiche Aktivitäten anläßlich der am 29.05.2011 in Bleddin gestarteten Pilgertour zum Kirchentag nach Dresden. – 6.update zur Pilgerfahrt vom 03.06.2011

Die Pilger erreichte bei Ihrer Ankunft am 31.05.2011 in Meißen die Nachricht, dass der Stand der Vereine Mitteldeutsche Kirchenstraße e.V. auf dem Kirchentag in Dresden aufgebaut ist. Dank der außerordentlichen Aktivitäten des Vorsitzenden Herrn Lysander Pötzsch und der Akteure aus Gräfenhainichen ( Paul-Gerhardt-Freundeskreis), der 1.Radfahrerkirche Deutschlands zu Weßnig, der Freunde von St. Peter und Paul in Labrun bei Annaburg/Prettin und Weiterer.

Die Mitteldeutsche Kirchenstraße Netzwerk Dorfkirchen mit der 1. Deutschen Radfahrerkirche Weßnig präsentiert sich auf dem Markt der Möglichkeiten unter dem Stichwort Freizeit – Sport – Tourismus auf Messestand unter der Standnummer M3 A07.

Im folgendem Abschnitt einige Impressionen (Bilder) von der Präsentation des Vereins Mitteldeutsche Kirchenstrasse e.V. auf dem 33. evangelischen Kirchentag in Dresden. Wir bedanken uns bei allen Freunden und Akteuren, die diese Pilgertour nach Dresden und diese Präsentation möglich gemacht haben.

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[1 Nov 2010 | bisher kein Kommentar | 901 views]
Verein Mitteldeutsche Kirchenstrasse wirbt an der Wiege der Reformation

In der Wittenberger Predigktkirche von Martin Luther, in “St. Marien”, präsentierten sich am Reformationstag wie in jedem Jahr der Verein “Mitteldeutsche Kirchenstrasse” und der Freundeskreis “Paul Gerhardt” .
Gottesdienstbesucher aus vielen Teilen Deutschlands und aus zahlreichen Ländern (u-a. Dänemark und USA) bekundeten großes Interesse an dem im Eingangsbereich installierten Informationsstand.
Der Hinweis auf den Evangelischen Kirchentag 2011 in Dresden mit Stationen auf der Mitteldeutschen Kirchenstrasse machte viele Besucher neugierig.
In zahlreichen Einzelgesprächen mit den beiden Vorsitzenden der Vereine, Lysander Pötzsch (Mitteldeutsche Kirchenstrasse) und Wilma Deißner (Paul-Gerhard-Freundeskreis) lobte man die Initiative, kleine Dorfkirchen vor …

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[4 Okt 2010 | bisher kein Kommentar | 683 views]
Kirche zu Wartenburg in der Elbaue

Die Ersterwähnung der Stadt Wartenburg erfolgte 1176 als “Wardenberch”, wobei der Kern des ehemaligen Rundlings ein um 1100 errichteter Burgward ist.
Die Kirche ist ein stattlicher gotisierender Backsteinbau, welcher an der Stelle der 1875 abgebrochenen Kirche neu erbaut und 1876 eingeweiht wurde. Der Westturm mit Achteckaufsatz und Laterne gehört zum alten Bau von 1727 (siehe Inschrift der Wetterfahne). Taufstein mit Muschelschale, die Wappenreliefs und zwei Pastorenbildnisse (Johann Wachsuth, 1633 und anonym 1733) sind zu besichtigen. Weiterhin existiert eine mittelalterliche Bronzeglocke mit Reliefs (Vogelpredigt des Heiligen Franziskus) aus dem 13. oder 14. …

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[19 Sep 2010 | Bisher ein Kommentar | 1.008 views]
Kirche Bleddin – ein Sanierungsfall …

Die Bleddiner Kirche wurde 1688 – 1690 von Zimmermeister Bopp aus Wittenberg für die Summe von 1300 Gulden erbaut und zu Michaelis vom damaligen Probst D. Wendeler aus Kemberg geweiht. Sie ist ein Bauwerk von offenbar außerordentlicher und überregionaler Bedeutung. Fast alles (außer der Stromleitung) ist von 1690.

Die Kirche ist ein im Barockstil gebauter flachgedeckter Putzbau mit dreiseitigem Ostschluss und quadratischem, verbrettertem Westturm aus Fachwerk (backsteingefüllt). Im Inneren findet man am Altar, an der Kanzel und der Empore ein beeindruckendes Rankenwerk. Offenbar ihrer originellen kostbaren Innenausstattung wegen (Holzarbeiten im Rankenwerk und Rankenmuster) ist sie unter Denkmalsschutz gestellt worden. Sie gleicht in ihrem Stil der evangelischen Kirche in der Nachbarschaft Coswig.

Die Altarbilder sind gut gelungene Kopien der Kemberger Altarbilder von Lucas Cranach. Der Maler ist unbekannt. Die im Altarraum stehenden Epitaphien stammen z. T. aus dem 17. Jh. und zeugen von einem großen künstlerischen Können der damaligen Steinmetze. Der Altar, das Taufbecken und die Brüstung der Kanzel wurden im Jahre 1992 mit neuem blauen Samt bedeckt. Die im Altarraum stehenden Epitaphien stammen zum Teil aus dem 17. Jahrhundert und zeugen vom großen künstlerischen Können der damaligen Steinmetze. Der mit Holz verkleidete verkleidete viereckige Turm mutet zunächst ungewöhnlich an.

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[2 Sep 2010 | bisher kein Kommentar | 645 views]

Die Kirche in Pratau ist ein flachgedeckter verputzter Rechteckbau mit wuchtigem westlichem Querturm. Der Kern des Kirchbaus ist romanischen Ursprungs, welcher später barock verändert wurde. Der heutige Kirchturm wurde 1953 erbaut. Die schlichte Innenausstattung stammt aus dem spätem 18.Jh. Dazu zählen vor allem die Hufeisenempore, der Kanzelaltar und der schöne achteckige Taufstein aus der Zeit um 1500. Das großformatige Tafelbild, ehemals ein Altarflügel, stammt aus den Chranach-Werkstätten. Die Orgel wurde von der Orgelbaufirma Loewe aus Delitzsch gefertigt.

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[2 Sep 2010 | bisher kein Kommentar | 409 views]

Eutzsch wird erstmals 965/1004 als Burgward Usizi genannt. 1513 gehörte es dem Allerheiligenstift Wittenberg, 1555 der Universität Wittenberg. Neben dem rechten Torpfosten des Friedhofeinganges ist eine Hochwassermarke von 1830 erkennbar.

Die Eutzscher Kirche wurde 1689 im barocken Stil wieder aufgebaut, nachdem der Bau völlig zerstört war. Es handelt sich dabei um einen flach-gedeckten achteckigen Saalbau mit einem quadratischen Westturm. Gegen Ende des 19.Jh.s wurde sie gotisierend erneuert und eine halbrunde Apsis angefügt.

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[2 Sep 2010 | bisher kein Kommentar | 418 views]

Lammsdorf wird um 1400 erstmals urkundlich als “Lammsdorph” erwähnt. Die Kirche selbst ist ein um 1400 errichteter verputzter Feldsteinbau. Der schmalere Westturm wurde später in Fachwerk aufgestockt und mit einer schiefergedeckten, spitzen Haube versehen.

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[2 Sep 2010 | bisher kein Kommentar | 384 views]

Rackith wurde erstmals 1324 als “Rogkit” erwähnt.

Ursprünglich wurde die romanische Kirche 1637 durch die Schweden zerstört, aber bereits im Jahre 1700 neu erbaut und eingeweiht. Es handelt sich um einen flachgedeckten Putzbau mit dreiseitigem Ostabschluss und drei Herrschaftslogen. Die Kirche hat keinen Turm, jedoch befindet sich ein freistehender Fachwerkglockenstuhl (1730) südlich vom Gebäude.

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[2 Sep 2010 | bisher kein Kommentar | 404 views]

Die Dabruner Kirche ist ein stattlicher Backsteinbau im neuromanischen Stil aus dem Jahre 1897. Das Innere hat einen offenen Dachstuhl und eine Hufeisenempore.

Auf der Empore ist ein Triumphkruzifix, wahrscheinlich aus dem 16. Jh. Außerdem finden wir zwei Gedenksteine der Familie Oberkampf aus dem 18. Jh mit Rankenwerk, Putten und Wappen vor.

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[2 Sep 2010 | bisher kein Kommentar | 501 views]

Der im Kern gotische Kirchenbau stammt wohl aus dem 13. Jh. Es ist ein flachgedeckter Saalbau aus Feldsteinen mit dreiseitigem Ostabschluss. Später erfolgte an der Ostseite ein Sakristeianbau.

Der Turm hat im Süden eine Spitzbogentür. Im 30-jährigen Krieg diente die Kirche als Wehrkirche. In der ersten Hälfte des 18. Jh. wurden bei einem Umbau Schiff und Turm erhöht