Kirchen Route 13 Beiträge
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Radwanderroute 13 – entlang der Orte
Herzberg – Alt Herzberg – Friedrichsluga – Kleinrössen – Gräfendorf – Fermerswalde – Buckau – Mahdel – Frauenhorst
(Gesamtstrecke ca. 30km)
Nach intensiven Vorbereitungen stellten wir das Projekt „Mitteldeutsche Kirchenstraße“ am 14.06.2012 in der Stadtkirche “St. Marien” in Herzberg vor.
Die Kirchen des Pfarrbereiches sind als „Radwanderroute 13, Kirchentour rund um Herzberg“ an das Netz von Fahrradwegen der Mitteldeutschen Kirchenstraße angeschlossen und bilden auf der anderen Seite neben Mühlberg ein weiteres Tor zur Kirchenstraße Elbe-Elster.
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Die Frauenhorster Kirche gehört zu den seltenen vollständig aus Raseneisenstein gebauten Kirchen der Region und ist die einzige Dorfkirche im Pfarrbereich Herzberg, die den 30jähigen Krieg überdauert hat. Die vom Friedhof umgebene Saalkirche stammt aus dem 14. Jahrhundert. Der Westturm, ein Sichtziegelbau mit achteckigem Glockengeschoß und schiefergedeckter Zwiebelhaube, ersetzt seit 1910 den barocken Holzglockenturm. (Photo Gesamtansicht)
An die ursprüngliche Widmung der Kirche für den Heiligen Martin erinnert noch der Mittelschrein des aus dem frühen 16. Jahrhundert, aus vorreformatorischer Zeit, stammenden Schnitzaltars, der im Umfeld der Cranach-Schule entstand und zu den Kostbarkeiten …
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Die Dorfkirche von Fermerswalde ist als Filialkirche von Beyern gegründet worden und prägt das Erscheinungsbild des Dorfes. Seit dieser Zeit galt der sogenannte “Pfaffensteg” als kürzeste Verbindung zwischen Fermerswalde und Beyern.
Die Zeit ihrer Erbauung ist urkundlich nicht belegt, doch weist das verputzte Mischmauerwerk (Raseneisenstein mit den Backsteinzwickelungen, Backsteinver-stärkte Ecken, unregelmäßige Steinformate) auf den Beginn der Bauzeit im 14.Jahrhundert hin. Georg Dehio verweist das Gebäude unbestimmt in das 14./15.Jahrhundert. Der sich in der Kirche befindliche Epitaph aus dem 16. Jh. verweist auf die in Fermerswalde einst ansässige Adelsfamilie v. Falck, deren …
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Dorfkirche Kleinrössen
Kirche wurde um 1690 erbaut
Altar und Kanzel 1. Hälfte 18. Jahrhundert
Kastengestühl 18. Jahrhundert
Empore Anfang 19. Jahrhundert
Im Jahr 1988 stand fest, dass die Kirche nicht mehr zu halten ist. Gleder gab es nicht in der DDR.
Wurde zum Abriß freigegeben. Aber es geschah nichts. Das Schicksal der Kirche spräch Bände.
Friedhof wird gesperrt.
Es verzögerte sich bis 1995.
Von Spendengelder[n] konnte die Kirche erhalten werden. Heut können wir stolz sein, dass die Kirche erhalten wurde und durch den Naturschutz gut angenommen wird.
Zum Bau der Orgel gibt es keine Daten.
Da wir keinen Strom in der …
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Friedrichsluga war kirchlicherseits seit jeher ein Filialdorf von Altherzberg. Ein Visitationsprotokoll aus der Reformationszeit berichtet, dass der Pfarrer im Sommer jeden Sonntag und im Winter donnerstags den Einwohnern das Evangelium zu predigen hatte. Hinzu kamen die wöchentlichen Katechismusstunden. 1716 erhielt das Dorf seine erste Fachwerkkirche auf dem Anger, an deren Stelle ab 1795 eine von der Kommune errichtete Fachwerkkapelle stand. Im Lutherjahr 1883 wurde auf Betreiben des Herzberger Superintendenten Raabe die kleine neogotische Backsteinkirche mit vorgesetztem Westturm errichtet. Der Grundsteinlegung am 9. Mai folgte bereits ein halbes Jahr später, am …
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Herzberg, Stadtpfarrkirche St. Marien
Weithin sichtbar ist der Turm der ursprünglich dem heiligen Nikolaus geweihten Stadtpfarrkirche. Mit dem zwischen 1666 und 1679 erbauten Oktogon kündet er von der Auferstehung Christi am ersten Tag der Woche, also am 8. Tag, und ruft die Botschaft vom neuen Leben ins Land. (Photo außen)
Seit der Mitte des 14. Jahrhunderts wurde die Kirche erbaut und im 15. Jahrhundert vollendet. Infolge der seit dem 13. Jahrhundert populär gewordenen Marienfrömmigkeit erhielt die Kirche im 15. Jahrhundert das Marienpatrozinium. Der Bau wirkt sehr homogen, offensichtlich gab es kaum Planänderungen. …
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Altherzberg mit seiner aus dem Mittelalter stammenden Pfarrkirche gehörte ursprünglich zum Amt Schlieben. Als die Stadt Herzberg das Dorf 1533 erwarb, wurde die Kirche zum Marstall degradiert. Sie verfiel zunehmend und wurde 1631 bei der Belagerung Herzbergs vollends zerstört. Die heutige Fachwerkkirche aus dem Jahr 1758 bezeugt die immense Kraft des Wiederaufbaus nach dem 30jährigen Krieg. Sie entstand wiederum nordöstlich des Angers, und ist von einem Friedhof umgeben. Der ursprüngliche quadratische Westturm wurde im 19. Jahrhundert nur bis zur Höhe des Kirchenschiffs erneuert. Auch die nördliche Vorhalle stammt aus dieser …

