Kirchen Route 11 Beiträge
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Seit Sonnabendvormittag 10.47 Uhr sind sie symbolisch vereint – die ostelbischen Radelrouten der Mitteldeutschen Kirchenstraße und die Touren der Elbe-Elster-Kirchenstraße. Fünfzig Radelfreunde aus Ostelbien und dem Elbe-Elster-Kreis trafen sich in Blumberg zur Würdigung dieses historischen Ereignisses. Das vom Verein Mitteldeutsche Kirchenstraße, der evangelischen Regionalgemeinde Beilrode-Arzberg und dem Ostelbien-Verein initiierte Treffen mit den brandenburgischen Nachbarn lockte zur Sternfahrt nach Blumberg.
Während die Ostelbier nach der Begrüßung in der Arzberger Kirche durch Pfarrerin Heidrun Killinger-Schlecht, Kirchenstraße-Vize Peter Werner und dem Ostelbien-Verein-Vorsitzenden Holger Reinboth unter anderem mit Bürgermeister Hartmut Krieg in den Nachbarort Blumberg radelten, brachen die zehn brandenburgischen Pedalritter bereits um 8 Uhr in Wahrenbrück zur Tour ins Ostelbische auf. Die Begegnung in den Räumlichkeiten des Blumberger Kultur- und Heimatvereins wurde dann zum Loblied aufs grenzübergreifende Engagement der beiden Kirchentour-Routen.
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Ostelbien – Route 11 am 19.09.2010 in den Kirchen zu Rosenfeld und Zwethau eröffnet
Der Start für die Ostelbien – Route 11 erfolgte am 19.09.2010 10.30 Uhr mit einem Gottesdienst zum Erntedankfest in der Kirche zu Rosenfeld. Anschließend fuhren etwa 30 Radfahrer symbolisch die Strecke von Rosenfeld nach Zwethau. In Zwethau hatten sich wiederum etwa 55 Interessierte eingefunden, welche sich am vorbereiteten Programm beteiligten. Erläuterungen zur Kirchengeschichte sowie die Möglichkeit der Besichtung der Dorfkirche Zwethau mit Besteigung des Wehrturmes fanden reges Interesse…
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Die evangelische Kirchengemeinde Torgau ist in diesem Jahr Gastgeberin für den 6. Kreiskirchentag am 5.9.2010. Es wird vieles angeboten für Jung und Alt.
Ein spezielles Kinderprogramm in und an der Stadtkirche Torgau, ein sehr vielseitiges Programm für Jugendliche im Gemeindezentrum, eine Bibelarbeit mit unserer Landesbischöfin und eine hoffentlich spannende Podiumsdiskussion, alles eingerahmt von Morgenandacht und Abschlussgottesdienst mit viel Musik.
Der Verein Mitteldeutsche Kirchenstraße e.V. wird sich mit der 1.Radfahrerkirche Weßnig auf einen Gemeinschaftsstand des “Marktes der Möglichkeiten” präsentieren.
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1315 wurde die Kirche „St. Marien“ in Großtreben zum ersten Mal urkundlich erwähnt; unbekannt ist jedoch, in welchem Jahr der gotische Backsteinbau errichtet wurde.
Mehrere Feuer, z. B. im Jahr 1551 zerstörten den Kirchturm – dabei zerschmolzen auch die drei Glocken. 1715 brannte es wieder. Es wurden große Teile des Dorfes, wie Herrenhaus, Kirche und Pfarre, erneut eingeäschert. Bei diesem Brand wurden auch die alten Kirchenbücher Opfer der Flammen. Nach dem Brand begann der Wiederaufbau des Gotteshauses, zunächst jedoch ohne Turm.
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Um 1200 war Rosenfeld eine der ersten Siedlungsgemeinschaften der deutschen Kolonisten und wurde 1251 zum Schulzenhof erhoben. Zu dieser Zeit gab es schon ein Gotteshaus. Es wird angenommen, dass dieses aus Holz war.
Im dreißigjährigen Krieg brannte das massive Gotteshaus mit dem Glockenturm nieder.
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Kirche zu Zwethau
Der Glockenturm, ein ehemaliger wehrhafter Turm, befindet sich freistehend neben der Kirche mit drei Glocken. Die Kanzel ist seit 1977 urkundlich zum Denkmal erklärt und in die Denkmalsliste aufgenommen, so wie der Altar.
Familie „Schweta Georg von Leipzig“ wurde bis 1754 in den Kirchenbüchern erwähnt. Mehrere Angehörige der Familie „von Leipzig“ sind in der Adligen-Gruft in de Kirche zu Zwethau bestattet.
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Der Deutsche Ritterorden zu Dommitzsch hatte 1529 über die Kirche in Kreischau und das Kreischauer Kirchlehen das Patronat inne. Dieses wurde später auf den Herrn von Kreischau – Friedrich Heinrich von Holdau, Besitzer des Dorfes, übertragen.
Er ließ in der Gemeinde 1554/1556 ein neues Gotteshaus errichten. Tobias von Ponickau wurde 1580 neuer Patron. Er stiftete 1600 einen neuen Altar und Taufstein. Der Altar ist zugleich auch Kanzel, der einmalig in dieser Art ist.
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Die Kirchgemeinde Blumberg wurde 1243 als Filiale von Altbelgern in der Schenkungsurkunde Kaiser Friedrich II. erstmals erwähnt. 1540 ging das Patronat auf das Kloster Mühlberg über. Im Jahre 1694 wurde eine neue Kirche im Stile des Bauernbarock errichtet. Die schöne Fachwerkkirche mit ihrer kultur-historischen Engelsdecke steht auf dem Friedhof von Blumberg. Die Engelsdecke wird seit 2009 restauriert und in ihren ursprünglichen Zustand wieder hergestellt.
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Stehla
Zum ersten Mal wurde die Kirche im Jahr 1251 im Zusammenhang mit einer Schenkung für das Kloster Mühlberg erwähnt. Die Mutterkirche stand in Altbelgern, umgeben von acht Tochterkirchen in verschiedenen Orten. 1523 brannte die Kirche nieder. Die wieder erbaute Kirche wurde 1526 als evangelische Kirche geweiht.

